Was lehrt(e) die Vergangenheit? Die Frage nach dem Orientierungswert von Geschichte

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Bildinfo

Type of event
Jahrestagung
Date
-
Location
Berlin


Der Leibniz-Forschungsverbund »Wert der Vergangenheit« widmet sich auf seiner Jahrestagung 2026 einer für den Verbund zentralen Kategorie: dem Orientierungswert der Vergangenheit. 

Veranstalter: 
Leibniz-Forschungsverbund "Wert der Vergangenheit" in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Zielgruppe: 
Die Jahrestagung 2026 richtet sich an alle Interessenten, die Geschichte verhandeln – sei es in Wissenschaft, Museen, Gedenkstätten, Schule, Politik, Medien oder in der Alltagsdiskussion.

Zum Programm

Die Tagung widmet sich dem gesellschaftlichen Orientierungswissen, das historische Forschung und Reflexion bieten können. Sie beleuchtet das Spannungsfeld von vergangenheitsbezogener Orientierung und Desorientierung in Phasen gesellschaftlicher Umbrüche und analysiert historische Begründungen politischer Visionen. Sie befasst sich mit der Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Geschichte im öffentlichen Raum und beleuchtet, wie Mensch-Natur-Beziehungen als historisches Argument genutzt werden. In geschichtsvermittelnder Hinsicht fragt sie danach, wie und welche Werte in partizipativen Formaten im Museumsbereich kommuniziert und geschaffen werden und welche neuen Möglichkeiten es für eine gegenwartsbewusste Aneignung von Geschichte in der Schule gibt. Abschließend diskutiert sie, welche Relevanz Geschichte im politischen Raum heute hat.
Der Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“ untersucht Wertbildungsprozesse ebenso wie Wertekonkurrenzen in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen über die Vergangenheit. Er fragt nach dem Stellenwert der Vergangenheit für Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart und er reflektiert den Orientierungswert, der der Vergangenheit für die Gegenwart und Zukunft beigemessen wird. Näheres zum Forschungsverbund finden Sie auf der Website des Verbunds: www.leibniz-wert-der-vergangenheit.de.

Das Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) der Friedrich-Ebert-Stiftung ist die zentrale Aufbewahrungsstätte für Quellen aller Art zur Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiter:innenbewegung und versteht sich als das ungedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie und Gewerkschaften, einzelnen Persönlichkeiten sowie verschiedenen Organisationen und Bewegungen aus dem Umfeld. In dieser Hinsicht bietet das AdsD Expertise zu archivischen Fragen sowie zur Public History. Letztere arbeitet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik, um über historische und erinnerungskulturelle Fragen aufzuklären und zu Debatten beizutragen.

 

Location address

Friedrich-Ebert-Stiftung 
Berliner Häuser, Haus 1
Hiroshimastraße 28 
10785 Berlin

Contact

Zur Anmeldung
Hinweis: Eine separate Anmeldung für die Abendveranstaltung am 12. November ist ebenfalls über den Anmedelink möglich.

Kontakt für das ZZF:
Dr. Achim Saupe
Leitung des Leibniz-Forschungsverbunds "Wert der Vergangenheit" 
am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
E-Mail: saupe [at] zzf-potsdam [dot] de