AIDS and the End of the Soviet Union: Imagining Alternative Futures Beyond Soviet Power
Am Donnerstag, dem 16. Mai findet Siobhan Hearnes Vortrag "AIDS and the End of the Soviet Union: Imagining Alternative Futures Beyond Soviet Power" statt.
Diese Veranstaltung findet in diesem Semester als Kooperation zwischen dem ZZF und dem Osteuropa-Institut der FU Berlin statt.
Neues Leibniz-Lab zu »Umbrüchen und Transformationen« bewilligt
Late and Post-Communism in Eastern Europe
Der Schwerpunkt untersucht politische, wirtschaftliche und kulturelle Veränderungen, Erinnerungskulturen sowie die Auswirkungen des Kommunismus und der Systemwechsel auf die Gesellschaften Osteuropas. Hier sind mehrere internationale Forschungsvorhaben verortet: das Verbundprojekt "EUROPAST", das interdisziplinäre Forschungsnetzwerk "Legacies of Communism?", das ERC-Projekt "Perestroika from Below" und das 2025 begonnene Verbundprojekt im Leibniz-Professorinnenprogramm von Juliane Fürst "Ukrainian Society and its Path from Perebudova to Decoloniality, 1986-1994“.
Die lange Geschichte der »Wende«
Der Themenschwerpunkt versammelt Projekte, die über die Zäsur von 1989/90 hinweg den gesellschaftlichen Wandel rekonstruieren, der die friedliche Revolution und die Transformation ermöglicht und geprägt hat. Der Schwerpunkt gründet sich aus dem inzwischen abgeschlossenen Verbundprojekt »Die lange Geschichte der ›Wende‹.
Stellenangebote
Derzeit gibt es eine Ausschreibung für zwei Leibniz Summer Fellowships 2027.
Lesung & Gespräch: Vom Scheunenviertel zum Ku’damm. Joseph Roth und das jüdische Berlin
Zeit: 18:30 - 20:30 Uhr
Michael Bienert und Hanno Hochmuth lesen aus den Texten von Joseph Roth und erzählen vom Leben und Werk des Autors. Gemeinsam spüren sie den Spuren Joseph Roths in Berlin nach und reisen mit ihm in eine untergegangene Welt.
Die Veranstaltung in der Reihe "Metropolis Berlin" widmet sich Joseph Roth und dem jüdischen Berlin:
Roth war einer der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Zugleich war er ein genauer Kenner und Beobachter Berlins. 1894 im galizischen Stetl Brody geboren, zog es ihn 1920 in das turbulente Berlin der Weimarer Republik. Hier bewegte er sich zwischen den jüdischen Lebenswelten im Scheunenviertel am Alexanderplatz und dem bürgerlichen Westen rund um den Kurfürstendamm. Er war ein Stammgast im berühmten Romanischen Café, schrieb für die renommierte Frankfurter Zeitung und hielt das Leben in seinen Feuilletons und Romanen fest.
Veranstalter
Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forscvhung Potsdam (ZZF)
Weitere Infos
Dr. Hanno Hochmuth ist Historiker am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und lehrt Public History an der Freien Universität Berlin.
Er ist Experte für die Zeitgeschichte Berlins und Autor der Bücher Berlin. Das Rom der Zeitgeschichte, Berlin 2024 und Kiezgeschichte. Friedrichshain und Kreuzberg im geteilten Berlin, Göttingen 2017.
Michael Bienert lebt als freier Autor, Stadtforscher, Ausstellungskurator und Stadtführer in Berlin.