Im Podcast sprechen Julia Wigger, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ausstellungskuratorin, sowie Hanno Hochmuth, Projektleiter am ZZF, mit Host Tim Schleinitz über die Arbeit des Leibniz-Labs. Dabei geht es etwa um die Begriffe „Umbruch“ und „Transformation“ und wie sie in der Wissenschafts-Community diskutiert werden, aber auch um innovative Veranstaltungsformate. Dazu gehören die „Moving Labs“, mit denen interaktiver Austausch an Orten des Umbruchs und der Transformation angeboten wird. Außerdem hat das Lab unter dem Titel „Alles bleibt anders – Alltag im Wandel“ eine Ausstellung zu gesellschaftlichen Wandlungsprozessen im alltäglichen Leben gestaltet. Diese ist ab dem 11. November 2026 erstmals in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam zu sehen.
Das Leibniz-Lab „Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen“ bündelt und wertet die bestehenden Forschungserkenntnisse von 28 Leibniz-Instituten aus, um aus früheren Umbrüchen für Gegenwart und Zukunft zu lernen. Es setzt dabei auf den Ansatz der „Citizen Science“ und sucht den Austausch – mit Menschen aus der Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft. Ihre Lebensrealitäten, Herausforderungen und Visionen werden gleichberechtigt und in vergleichender Perspektive in den Fokus genommen und fließen in die Arbeit des Labs ein. Das Projekt wird geleitet vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig, gefördert durch die Leibniz-Gemeinschaft.
Der ZZF Podcast widmet sich den vielfältigen Forschungsprojekten und Themen am ZZF. Co-Hosts und Co-Autor*innen des ZZF Podcasts sind Janine Funke und Tim Schleinitz.
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