Hanno Hochmuth (Herausgeber)

Das jüdische Berlin

Vom Mittelalter bis zur Gegenwart
Buchcover: Das jüdische Berlin  © Wallstein Verlag

Bildinfo

Buchcover: Das jüdische Berlin, erschienen in der ZZF-Buchreihe "Geschichte der Gegenwart" beim Wallstein Verlag.  

Die ambivalente Geschichte jüdischen Lebens in Berlin und dessen Platz in der heutigen Erinnerungskultur

Das jüdische Berlin hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Seit dem Mittelalter gab es antijüdische Pogrome, mörderische Verfolgung und erzwungene Emigration. In Berlin erkämpften Jüdinnen und Juden aber auch ihre Emanzipation. Sie beanspruchten einen wichtigen Platz in der Geschichte des Berliner Geisteslebens und in der Wirtschaft der boomenden Industriemetropole. Im Kaiserreich entwickelte sich die deutsche Hauptstadt zum Zentrum des jüdischen Lebens in Deutschland, das in der Weimarer Republik seine Blüte erfuhr, bevor es in der NS-Diktatur systematisch zerstört wurde. Doch auch im geteilten und im wiedervereinigten Berlin gab es wieder ein jüdisches Leben in Berlin, das heute vor neuen Herausforderungen steht. 
Der Band versammelt Beiträge von Expertinnen und Experten zur Geschichte jüdischen Lebens in Berlin. Er thematisiert die ambivalente Geschichte des Berliner Judentums und dessen Platz in der heutigen Erinnerungskultur.

Herausgeber des Bandes ist Dr. Hanno Hochmuth. Am ZZF Potsdam arbeitet er als wissenschaftlicher Referent und Projektleiter im Leibniz-Lab "Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen". 

Jahr
2026
Band
43 (Reihe: Geschichte der Gegenwart)
Ort
Göttingen
Verlag
Wallstein Verlag
Seiten
254
ISBN
978-3-8353-6174-4