Auch 65 Jahre nach dem Berliner Mauerbau erinnern im Land Brandenburg noch immer viele Straßen mit den Namen von Otto Grotewohl oder Wilhelm Pieck an Politiker der DDR. So auch in Cottbus. Die einen fordern einen anderen Namen für die Straße, andere warnen vorm Ausradieren der Geschichte. Zeithistoriker Martin Sabrow hält bei großen historischen Umbrüchen, wie dem Ende der DDR, die Umbenennung von Straßen prinzipiell für sinnvoll, da sie das Selbstverständnis einer Gesellschaft spiegeln würden. Dies hätte seiner Meinung nach aber bereits während der Wendezeit passieren müssen.
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