Neues Projekt untersucht Wechselwirkungen zwischen technologischem Wandel und Sozialpolitik in historischer Perspektive

Das Fotomzeigt einen historischen Mikrochip aus dem Jahre 1968
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Bildinfo

Historischer Mikrochip von 1968/IBM als Zeichen technologischer Innovation (Schlüsseltechnologie), Beschleunigung, Nahaufnahme als Metapher für betriebliche Fallstudie, Struktur auf dem Chip als Metapher für veränderte Organisationsstrukturen.

© Mister rf, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

Der rasante technologische Wandel der letzten Jahrzehnte wirkt sich auch in der Arbeitswelt spürbar aus. Im Rahmen des neuen Forschungsprojekts „SOFO-HIST“, das am 1. August startete, untersucht Karolin Mirtschin am ZZF Potsdam Reaktionsweisen und Lösungsstrategien im Umgang mit Innovationen auf betrieblicher Ebene. In ihrem Dissertationsprojekt wird sie untersuchen, an welche Vorerfahrungen die Tarifpartner beim Umgang mit technologischen Innovationen anknüpften und welche Chancen und Risiken gesehen wurden. Erforscht wird auch, welche Rolle betriebliche Sozialpolitik bei der Einführung neuer Technologien spielte und unter welchen Umständen neue Technologien zu Arbeitskonflikten führten. Der zeitliche Untersuchungshorizont erstreckt sich von den 1980er Jahren bis in die Zeit nach der deutschen Einheit (2000er Jahre).