Im Jahr 1996 war das Internet ein verheißungsvoller Ort. Fotograf:innen hielten für das Projekt „24 Hours in Cyberspace“ fest, wie Menschen auf der ganzen Welt das neue Medium nutzten. Deutlich zeigen sich daran die euphorisch bejubelten Potenziale globaler Computernetzwerke – und auf den zweiten Blick auch deren Schattenseiten.
Nina Neuscheler, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), beschreibt das Fotoprojekt in ihrem neuen Beitrag auf Visual History. In ihm offenbarten sich schon 1996 die neuartigen kulturellen Qualitäten des Internets, »aber auch bis dato ungekannte Möglichkeiten der Überwachung und fehlende Begrenzungen für Hassrede oder Geschichtsrevisionismus.«
Zum Beitrag von Nina Neuscheler: „24 Hours in Cyberspace“. Was ein Fotoprojekt über das Internet im Jahr 1996 erzählt (08.02.2026).
Visual History ist ein Angebot der Plattform Zeitgeschichte digital, mit der das ZZF eine eigene digitale Forschungsinfrastruktur entwickelt.
