Martin Sabrow, ehemaliger Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, im Interview im Deutschlandfunk zur Nutzung von Bunkern nach dem Krieg.
Er unterscheidet darin zwischen der »Mumifizierung« von Bunkern, mit der diese in ihrer Dunkelheit erhalten blieben, und der gedankenlosen Nachnutzung ohne Rücksichtnahme auf die Geschichte der Bunker. Diese sei auf die Spitze getrieben, wenn die Geschichte der Bunker mit der Zeit des Nationalsozialismus und speziell mit Zwangsarbeit verbunden sei. Die Nachnutzung der Bunker müsse gedankenvoll und entlang ethischer Grenzen geschehen.
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