Vortrag von Dr. Christoph Kreutzmüller: Der inszenierte »Judenboykott« vom 1. April 1933 in Berlin

Zeit: 16:00 - 18:00 Uhr 

Dr. Christoph Kreutzmüller (Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin Brandenburg, Freie Universität Berlin) referiert über den inszenierten „Judenboykott“ vom 1. April 1933 in Berlin.


Zur Gesamtübersicht aller Termine der Ringvorlesung "Das jüdische Berlin - vom Mittelalter bis zur Gegenwart" im WS 2024/25 des Friedrich-Meinecke-Instituts, Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften, Freie Universität Berlin in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.

Vortrag: East Side Gallery und Checkpoint Charlie | Metropolis Berlin

 
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Metropolis Berlin".
Veranstalter: Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam 

 

Zum 35. Jubiläum des Mauerfalls und der Friedlichen Revolution am 9. November 2024

Kaum zwei Orte in Berlin sind so bekannt wie der Checkpoint Charlie und die East Side Gallery. Sie prägen weltweit den touristischen Blick auf Berlin, nicht zuletzt durch Plattformen wie TripAdvisor und Instagram.
Aber: Wer kennt die Geschichten hinter diesen Wahrzeichen, die jährlich Millionen von Besucher*innen anziehen?
Die Antwort: Dr. Hanno Hochmuth, Sonja Hugi und Studierende des Masterstudiengangs Public History (Freie Universität Berlin/ZZF Potsdam).
Im Rahmen eines Seminars haben sie sich intensiv mit diesen Orten auseinandergesetzt und ihre Ergebnisse auf der Webseite Chronik der Mauer veröffentlicht. Sie berichten von ihrer Recherche zu ausgewählten Kunstwerken, Objekten und historischen Spuren an der East Side Gallery und am Checkpoint Charlie.

 

Die Referierenden:

Dr. Hanno Hochmuth ist Historiker am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und lehrt Public History an der Freien Universität Berlin. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte Berlins im 20. Jahrhundert.

Sonja Hugi ist freischaffende Illustratorin, Grafikerin und Historikerin in Berlin. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Zeitgeschichte in unterschiedlichen Formaten.

Nina Markert, Felix Lodermeier und Patrick Weever sind Studierende des Masterstudiengangs Public History an der Freien Universität Berlin.


Zur Website der ZLB

Finissage & Diskussion: Die documenta und die DDR

Podiumsdiskussion und Finissage | 19 Uhr

1977 nahmen an der sechsten documenta zum ersten Mal Künstler aus der DDR teil. Der damalige künstlerische Leiter, Manfred Schneckenburger hatte vier ostdeutsche Maler, Willi Sitte, Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig, Werner Tübke und die beiden Bildhauer Jo Jastram und Fritz Cremer nach Kassel eingeladen. Alexia Pooth spannt in ihrer Studie „Exhibition Politics. Die documenta und die DDR" einen Bogen von der ersten documenta 1955 bis zu ihrer zehnten Ausgabe im Jahr 1997, von der Zeit des Kalten Kriegs und des Baus der Mauer bis zur Öffnung für osteuropäische und ostdeutsche Künstlerinnen und Künstler in den 90er Jahren. Welches Bild hatten die Künstlerinnen und Künstler in der DDR von der documenta, welches die Kulturfunktionäre und wie schauten die kuratorischen Teams der documenta auf die Kunst in der DDR? Gab es weitere Versuche, Künstlerinnen und Künstler aus der DDR zur documenta einzuladen?

Verbunden mit einem Bildervortrag werden Alexia Pooth und Christoph Tannert über die Ergebnisse der Studie miteinander diskutieren.  

Mit Kunst- und Kulturhistorikerin Alexia Pooth und Christoph Tannert, Kunstwissenschaftler. 

Leitung der Diskussion: Jutta Braun
 

Mehr Informationen finden Sie hier.