Bibliothek

Die Spezialbibliothek des ZZF sammelt wissen­schaft­liche Literatur zur deutschen und euro­päischen Zeit­geschichte ab 1945, mit den Schwer­punkten Sozial- und Wirtschafts­geschichte, Politik- und Kultur­geschichte sowie Medien­­geschichte. Internationale Literatur zur Teilungs- und Wieder­vereinigungs­geschichte Deutschlands bildet den Kern­bestand der Bibliothek, die als öffent­lich zugäng­liche Präsenz­bibliothek im Zentrum Potsdams den Wissen­schaftler*innen des Hauses sowie allen zeit­ge­schicht­lich Interessierten zur Verfügung steht.

Visual History

In der Geschichtswissenschaft hat die Bildforschung seit Mitte der 1980er-Jahre an Umfang und Bedeutung stetig zugenommen. Der Fotografie kam dabei eine Schlüsselrolle zu. Anders als Textquellen bietet sie eine unmittelbare Anschauung – von Menschen und Dingen, von Städten, Landschaften und Innenräumen. Bisher standen in der Visual History oft die Bilder selbst im Vordergrund. Doch wer produziert sie, wer wählt sie aus und verbreitet sie?

Geschichte des digitalen Zeitalters

Mit dem Aufkommen der digitalen Technologien im 20. Jahrhundert haben sich unsere Lebens- und Arbeitswelten grundlegend verändert. Der Arbeitsbereich analysiert die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen, die mit dem Vordringen des Computers und digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien verbunden sind. Die Forschungsvorhaben konfrontieren Technikutopien mit den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Folgen der Computerisierung und zeichnen die mit den neuen Technologien verbundenen Vorstellungen von einer „digitalen Gesellschaft“ nach.

Gesellschaftsgeschichte der Medien

Seit dem späten 19. Jahrhundert haben moderne Massenmedien die europäischen Gesellschaften immer stärker geprägt. Ob Politik, Ökonomie oder Kultur - es gibt kaum einen Bereich des gesellschaftlichen Lebens, der sich durch die Verbreitung von Presse und Radio, aber auch Film und Fernsehen nicht verändert hätte. Die Projekte des Arbeitsbereichs untersuchen diesen Prozess, indem sie die Interdependenzen zwischen der Ausbreitung und dem Wandel der Medien sowie dem gesellschaftlichen Wandel andererseits analysieren.