Montagsdebatte: Wirtschaftskrisen als Herausforderung der Demokratie?

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Art der Veranstaltung
Montagsdebatte 2025/2026
Datum
-
Ort
Berlin

Beginn: 18:00 - 20:00 Uhr, Einlass: ab 17:30 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Netzwerk Zeitgeschichte

Impulsvortrag und Gespräch
Die dritte Veranstaltung der „Montagsdebatte im Wintersemester 2025/26“ des Netzwerks Zeitgeschichte widmet sich an diesem Abend der Frage, ob Wirtschaftskrisen eine Herausforderungen der Demokratie sind. Nach einem einführenden Impulsvortrag des Wirtschaftshistorikers Werner Plumpe von der Universität Frankfurt a.M. folgt ein Gespräch mit Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft und Nicola Fuchs-Schündeln, Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Die Debatte moderiert Aexander Nützenadel, Humboldt-Universität zu Berlin

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und später auf dem Portal L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung abrufbar sein.

Der Blick in die Geschichte zeigt, dass wirtschaftliche Krisen und Unsicherheit an den Börsen allein nicht zwingend in Diktaturen münden. Im Gegenteil, wirtschaftliche Auf- und Abwärtsbewegungen gehören zur freien Marktwirtschaft, dem Wirtschaftssystem der meisten Demokratien und stellen sie nicht notgedrungen vor existentielle Herausforderungen. 

Welche Voraussetzungen also müssen gegeben sein, um radikale politische Kräfte zu Nutznießern ökonomischer Krisen werden zu lassen? Wann entstehen Wut und Gegenwehr der Bürger und Bürgerinnen? Ab welchem Punkt werden Gefühle von Ausgrenzung und des „Zukurzkommens“ übermächtig und münden im Hang zu Autoritarismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie als vermeintliche Lösungen für die eigene als Misere wahrgenommene Lebenssituation? Auf welche Art verstärken antidemokratische Kräfte diese Tendenzen, befördern sie oder bringen sie gar erst hervor? 
 

Alle vier Termine und Informationen zur Reihe "Montagsdebatte" die sich im Wintersemester 2025/26 dem Thema „Gefährdung der Demokratie? Geschichte, Gegenwart, Zukunft“ widmet, finden Sie auf der ZZF Website unter diesem Link: https://zzf-potsdam.de/wissenstransfer/veranstaltungen/montagsdebatte-d…

Veranstalter ist das Netzwerk Zeitgeschichte::
Ein Projekt der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Reihe wird von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt.

Die vierte Montagsdebatten widmet sich Unterschieden von Demokratiegefährdungen in Ost- und Westdeutschland (23. März 2026).

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und später auf dem Portal L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung abrufbar sein.

Veranstaltungsort
Humboldt-Universität zu Berlin | Senatssaal | Unter den Linden 6| 10117 Berlin
Kontakt und Anmeldung
Kontakt: Netzwerk Zeitgeschichte, Ohne Anmeldung, Eintritt frei