Am 22. April 2026 wurde Dr. René Schlott nach einem wissenschaftlichen Vortrag mit dem Titel »Die Schlafwandler? Neuere Forschungen zum Beginn des Ersten Weltkriegs« und anschließendem Kolloquium von der Fakultät I für Geistes- und Bildungswissenschaften an der Technischen Universität Berlin habilitiert. Der Fakultätsrat erkannte ihm nach einstimmigem Beschluss die venia legendi für Neuere und Neueste Geschichte zu.
Schlotts Habilitationsschrift »Raul Hilberg (1926–2007). Biographische Studien zu Leben, Werk und Wirkung eines Holocaustforschers« wurde von Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum (TU Berlin), Prof. Dr. Alan Steinweis (University of Vermont) und Prof. Dr. Michael Wildt (HU Berlin) positiv begutachtet. Im Rahmen des Habilitationsverfahrens hielt Schlott zudem im Oktober 2025 eine öffentliche Lehrprobe zum Thema »Zeitungsstadt Berlin – Zur Pressegeschichte der deutschen Hauptstadt« ab.
René Schlott arbeitete von 2014 bis 2017 als Koordinator der Nachwuchsförderung und wissenschaftlicher Mitarbeiter des ZZF an seinem Forschungsprojekt zu Raul Hilberg. Von 2017 bis 2022 war er Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Seit 2023 ist er assoziierter Mitarbeiter in der Abteilung IV.
Er ist dem Institut bereits seit 2003 verbunden, als er als studentische Hilfskraft in der Projektgruppe von Martin Sabrow arbeitete. Von 2005 bis 2007 war er als wissenschaftliche Hilfskraft im ZZF-Kooperationsprojekt »Die Todesopfer an der Berliner Maier 1961–1989« beschäftigt. 2011 wurde er an der Universität Gießen mit einer von Prof. Dr. Frank Bösch betreuten Arbeit zur Kirchen- und Mediengeschichte promoviert.