Aufarbeitung in Bedrängnis

Das Foto zeigt Thomas Harlan auf einer Bank vor einer Blockhütte sitzend im Berchtesgadener Land
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Bildinfo

Thomas Harlan, Berchtesgadener Land 2007, © Oliver Mark / CC BY-SA 4.0 Wikimedia Commons.

Zwischen 1955 und 1963 war Thomas Harlan (1929–2010) immer wieder hinter den »Eisernen Vorhang« in das sozialistische Polen gereist und hatte anhand der dortigen Archivbestände den nationalsozialistischen Vernichtungsprozess an den europäischen Juden und Jüdinnen zu rekonstruieren versucht. Im Beitrag geht die Autorin Lilli Helmbold folgenden Fragen nach: Was motivierte Thomas Harlan, seine Recherchen zum Holocaust inmitten des Kalten Krieges im sozialistischen Polen aufzunehmen? Wie gestalteten sich seine Nachforschungen vor Ort und seine Zusammenarbeit mit der Zentralen Stelle in Ludwigsburg? Und warum ist sein Wirken bis heute weitgehend unbekannt geblieben?

Zum Beitrag 
Lilli Helmbold, Aufarbeitung in Bedrängnis. Thomas Harlans Recherchen zum Holocaust in der Volksrepublik Polen 1959–1963 (Teil 1), in: Zeitgeschichte-online, 26. Januar 2026, URL: https://www.zeitgeschichte-online.de/aufarbeitung-bedraengnis

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